Photodynamische Lichttherapie in Hamburg – schonende Ergänzung für Ihren biologisch-ganzheitlichen Behandlungsplan

Photodynamische Lichttherapie in Hamburg: die sanfte, biologisch verträgliche Alternative zu Antibiotika und Co.

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Parodontitis, Periimplantitis, Herpes – die Bekämpfung von Bakterien und anderen Krankheitserregern spielt in der Zahnheilkunde eine große Rolle. Bei konventionellen Behandlungen kommen dabei oft herkömmliche desinfizierende Lösungen oder auch Antibiotika zum Einsatz. In unserer Praxis am Neuen Wall setzen wir dagegen auf Alternativen wie die photodynamische Lichttherapie. Wie das Verfahren funktioniert und warum es sich so perfekt in unser biologisch-ganzheitliches Konzept einfügt – das erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Was ist photodynamische Lichttherapie und wie funktioniert sie?

Bei der photodynamischen Lichttherapie bringen wir zunächst einen speziellen Farbstoff (auch Photosensibilisator oder Photosensitizer genannt) auf das zu behandelnde Areal auf, wobei auch schwer erreichbare Stellen wie beispielsweise Zahnfleischtaschen kein Problem sind. Anschließend wird der Farbstoff durch Laserlicht der passenden Wellenlänge aktiviert: Der Photosensibilisator absorbiert das Licht und wird durch die so aufgenommene Energie in einen angeregten Zustand versetzt. In dieser Form kann der Farbstoff wiederum Sauerstoffmoleküle aus der Umgebung anregen – und dieser sogenannte Singulett-Sauerstoff verrichtet dann die eigentliche Arbeit. Denn Singulett-Sauerstoff hat zwar nur eine Halbwertszeit von vier Mikrosekunden, ist jedoch so reaktiv, dass er in dieser kurzen Zeit mit den Keimen reagieren und sie zerstören kann.ber Jahre hinweg auf den gesamten Organismus auswirken können. Mehr zu diesem Zusammenhang finden Sie auf unserer Seite zur Biologischen Zahnmedizin.

Die Vorteile – warum die photodynamische Lichttherapie so gut zu unserer Praxisphilosophie passt

Die klassischen Verfahren zur Bekämpfung von Keimen funktionieren zwar, haben aber auch deutliche Nachteile: Sie wirken ungezielt im gesamten Mundraum (bei desinfizierenden Lösungen) oder sogar darüber hinaus (bei Antibiotika) und stören so das natürliche Gleichgewicht des Organismus; Antibiotika können zudem Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt auslösen und Resistenzen verursachen.

Die photodynamische Lichttherapie dagegen kann extrem gezielt angewendet werden: Nicht nur kann der Photosensibilisator selektiv an den zu behandelnden Stellen aufgebracht werden, er ist in seinem Grundzustand in der verwendeten Menge und Konzentration auch physiologisch unbedenklich. Nur in Kombination mit Licht wird er aktiv – wird der Laser ausgeschaltet, wird auch der Farbstoff sofort deaktiviert. So können wir ganz genau steuern, wo und wie lange wir desinfizieren. Zudem ist das Verfahren vollkommen schmerz- und nebenwirkungsfrei, eine Anästhesie ist nicht notwendig. Auch werden körpereigene Regenerationsprozesse zur Entzündungshemmung und Wundheilung angeregt.

Dadurch fügt sich die photodynamische Lichttherapie optimal in unsere Philosophie ein. Denn in unserer Praxis in der Nähe des Jungfernstiegs denken wir jede Behandlung vom Organismus als Ganzes her: Wo immer es möglich ist, setzen wir auf Verfahren und Materialien, die den Körper so wenig wie möglich belasten – und behalten dabei mehr als nur den Mundraum im Blick. Andernfalls löst man womöglich ein Problem an einer Stelle und schafft woanders ein neues.

Sanft, gezielt einsetzbar, ganzheitlich gedacht: photodynamische Lichttherapie bei Dr. Leonhard am Neuen Wall in Hamburg.
Bild mit KI generiert.

Wofür setzen wir die photodynamische Lichttherapie in unserer Praxis ein?

Das Verfahren ist schonend und hat sich in vielen Anwendungsbereichen bewährt, ist aber kein Allheilmittel. Stattdessen sehen wir die photodynamische Lichttherapie als eines von vielen wichtigen Werkzeugen in unserem Behandlungsportfolio – und je nach Anwendungsfall wird individuell entschieden, welches Werkzeug das richtige ist. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der biologisch-ganzheitlichen Zahnheilkunde informiert Sie Dr. Nicole Leonhard gerne ausführlich und transparent über die Methode und entscheidet gemeinsam mit Ihnen, ob das Verfahren in Ihrem Fall eine sinnvolle Ergänzung darstellt.

Zu den möglichen Anwendungsfällen für die photodynamische Lichttherapie zählen unter anderem die folgenden Behandlungen:

  • Parodontitis
  • Periimplantitis
  • Zahnwurzelentzündungen
  • Karies
  • Herpes
  • Aphthen
  • Pilzinfektionen (Candida)

Gerade weil das Anwendungsspektrum so groß ist, besprechen wir jeden Fall einzeln mit Ihnen: Nicht jede Indikation profitiert im gleichen Maß von der Methode, und mitunter ist ein anderes Verfahren wie beispielsweise die Ozontherapie oder eine Kombination sinnvoller.

Wie läuft die Behandlung bei uns ab – und was kostet sie?

Ob als alleinige Maßnahme oder als Bestandteil einer umfangreicheren Behandlung – die photodynamische Lichttherapie ist sehr unkompliziert und schnell erledigt. Nach einer gründlichen Reinigung des betroffenen Bereichs tragen wir den Photosensibilisator gezielt auf die entsprechende Stelle auf und lassen ihn kurz einwirken, bevor wir ihn mit dem Laser aktivieren. Der gesamte Vorgang dauert nur wenige Minuten und ist absolut schmerzfrei.

Da das Verfahren eine individuelle Zusatzleistung ist, hängen die konkreten Kosten stark vom jeweiligen Umfang der Therapie ab sowie davon ab, in welchem Rahmen die Anwendung erfolgt. Wie bei allen Behandlungen in unserer Praxis erhalten Sie vorab selbstverständlich eine transparente Übersicht über die zu erwartenden Preise.

Sie möchten wissen, ob die photodynamische Lichttherapie auch für Sie infrage kommt? Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis in der Nähe des Jungfernstiegs – wir beraten Sie ausführlich und finden gemeinsam die für Sie passende Lösung.